Tag 128 Meile 2318,5-2334,1

Heute früh verließen wir den Zeltplatz als letzte. Kurz vor uns starteten die Pfadfinder und auch wenn der Zeltplatz sehr voll war, war die Nacht sehr ruhig.

An einem Fluss füllten wir unser Wasser auf und entschlossen am Chinook Pass eine kurze Pause zu machen. Auf dem Weg dorthin kamen uns super viele Tageswanderer entgegen. Und anscheinend musste ich sehr hungrig ausgesehen haben, denn zwei Frauen gaben mir einen Apfel, Chips, einen Müsliriegel und ein halbes Sandwich mit Salat, Tomate, Schinken und Käse!

Am Chinook Pass trafen wir dann auf AnaBandana, die mir gestern den Pudding geschenkt hat. Ihr Vater ist ebenfalls am Pass, denn er bringt ihr das Essen für die nächsten Tage. Außerdem hatte er frisches Obst und Eiswasser dabei, woran wir und ebenfalls bedienen durften! So viel Trailmagic an einem Tag!

Gegen Mittag liefen wir dann noch schnell 1,5 Meilen bis zum Sheep Lake, an dem wir dann Mittagspause machen. Der See ist wunderschön gelegen und viele Familien verbrachten hier den Tag.

Danach ging es Berg auf und es war heute wieder super warm. Die Nächte sind angenehm kühl und auch im Schatten herrscht angenehme Kälte. Doch die Sonne hat hier oben ganz schön Kraft.

Langsam ging es für mich voran, vor allem weil mir meine Füße etwas zu schaffen machen. Ich merke meinen Fersensporn wieder stärker und auch die Sehnen sind angeknackst. Wird Zeit bald einen Tag Pause einzulegen!

Am späten Nachmittag verlief der Weg dann durch ein riesiges abgebranntes Gebiet, durch das wir wohl auch morgen den ganzen Tag laufen werden. Wir haben mittlerweile so viele abgebrannte Gebiete gesehen und doch unterscheiden sie sich alle etwas voneinander.

Unsere Zelte bauten wir dann heute direkt an einem kleinen Bach auf. Eiskaltes Wasser floss durch den Bachlauf!

Perfekt für den Pudding! Ich hielt mich genau an AnaBandanas Anweisungen. Zwei Tassen Wasser hinzufügen, gut schütteln und dann für 20 Minuten in den kalten Fluss stellen. Danach gab es für alle Zitronenpudding mit Keksen! Lecker!!!

Und es gab noch einen Knochen zu bewundern. Sauber abgenagt und ich hoffe, dass heute Nacht kein Tier an meinem Zelt klopft um meine Knochen ebenfalls abzunagen.

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