Tag 81 Meile 1016,9-1034,9

Die Nacht in einem Bett zu verbringen war toll! Nach so vielen Wochen im Zelt ist es eine nette Abwechslung.

Das letzte Mal habe ich in Tehachapi in einem Bett geschlafen.

Im Kennedy Meadows Resort haben wir morgens noch gefrühstückt. Pancake mit Spiegelei gab es. Sehr deftig und perfekt für den Hikerhunger. Dann packten wir unsere Rucksäcke und wollten eine Mitfahrgelegenheit zurück zum Trail finden. Doch plötzlich kam Rita und sagte, dass sie bereits jemanden gefunden hat.

Es stellte sich heraus, dass die Tochter der Besitzer uns zurück zum Trail fahren wird.

Der PCT begann dann für uns mit einem kleinen Anstieg. Wenn man sich umgedreht hat, konnte man die Berge mit ihren Schneefeldern sehen von denen wir gestern gekommen sind. Sogar der PCT war auf die Entfernung teilweise zu sehen.

Während wir am Berg entlang nach oben liefen trafen wir Mark wieder. Wir liefen eine Zeit lang zusammen und machten zusammen Mittagspause.

Vorher liefen wir jedoch noch ein paar Meilen Berg ab und kreuzten dabei kleine Schneefelder.

Während wir uns nach der Mittagspause wieder auf den Weg machten ging es mehrmals Berg auf und wieder ab. Jedoch hatten wir trotzdem zeitweise ein sehr gutes Lauftempo und kamen gut voran.

Außerdem lenkten einen die zig verschiedenen Wildblumen ab. Einige Blumen hatte ich zuvor noch nie gesehen und die Farbenpracht strahlte in der Sonne. Vor dem PCT hätte ich nicht gedacht, dass Blumen mich mal so sehr bezaubern würden.

Am Abend standen wir dann plötzlich vor einem riesigen Berg bestehend aus schwarzem Gestein. Es sah aus als hätte jemand einfach schwarze Steine angehäuft und es passte so gar nicht in den Rest der Landschaft. Nirgends sonst wären Ansammlungen dieses Gesteins zu sehen und wir rätselten lange was es war. Also falls sich hier ein Geologe o.ä. berufen fühlt mich aufzuklären, gerne her mit den Erklärungen.

Nach insgesamt 18 Meilen schlugen wir unsere Zelte auf und hatten einen unglaubliche Ausblick auf die Berge und das schwarze Ungetüm an Gestein. Die Sonne ging unter und tauchte alles in ein rosa rotes Licht.

Und da wir in der Nähe unseres Platzes alte Bärenspuren gesehen haben, haben wir unsere Essenssäcke an einen Baum gehängt. Glücklicherweise hatte Glen ein langes Seil mit und konnte mein Essen mit aufhängen. Ich Großstadtküken habe natürlich nicht daran gedacht eins zu kaufen. Das wird bald nachgeholt!

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