Tag 61 Meile 784,4-788,5 plus 8 Meilen bis Onion Valley

Heute früh waren unsere Zelte vereist. Der Tau war in der Nacht gefroren und hatte einen Eisfilm auf unseren Zelten hinterlassen. Drinnen ist bei mir aber alles trocken und warm geblieben.

Ich war schnell fertig, die kühle Luft treibt an und zudem war ich nicht wirklich hungrig, also aß ich nur ein paar Snacks. Der Nachteil an dem Bärenkanister ist, dass man ihn in einiger Entfernung vom Zeltplatz aufstellen soll. Man muss das Zelt also morgens früh verlassen um an sein Frühstück heranzukommen. Sonst ging das alles schon vom warmen Schlafsack aus. Aber gut, wir wollen auch keinen Bärenbesuch haben.

Nach dem wir am Morgen einen Fluss überqueren mussten (über Steine und einen umgekippten Baum), kamen wir nach circa 4 Meilen an einer Weggabelung vorbei. Von hier aus kann man an dem Bullfrog Lake vorbei zum Kearsarge Pass laufen um dann von da aus ins Onion Valley abzusteigen. Dort gibt es einen Zeltplatz und auf dem Weg dorthin kommt man an schönen Seen vorbei. Viele Leute machen hierher Ausflüge. Es gibt also gute Möglichkeiten sich mit in eine der nächsten Städte nehmen zu lassen um neues Essen einzukaufen.

Der Weg von der Weggabelung bis ins Onion Valley ist zwar acht Meilen lang, jedoch ist es für mehrere Tage die letzte Möglichkeit seinen Bärenkanister wieder mit Essen zu füllen.

An dem wunderschönen Bullfrog Lake haben wir Mittagspause gemacht und sind dann bis zum Pass hochgelaufen. Auf dem Weg nach oben kamen uns viele andere Wanderer entgegen und plötzlich stand sogar ein Reh völlig perplex direkt vor mir. Es kam von der anderen Seite des Berges und hat sich schnell wieder davon gemacht. Flink lief es bergab.

Als wir dann unten am Parkplatz ankamen, warteten Mary Ann und Phil bereits auf uns. Zusammen führen wir dann wieder nach Lone Pine.

Viele Hiker fahren von Onion Valley aus in die kleinen Städte Bishop oder Independence, doch da der Camper noch in Lone Pine steht zog es uns dorthin zurück.

Nach einer heißen Dusche gab es Abendessen und später viel ich müde in mein Zelt.

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